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Aus dem Leben
eines Teenagers
Gast-Beitrag von Stephan Stöckel


Dieser Teenager bläst Trübsaal, freut sich oder strahlt Zuversicht aus. Er träumt so manchen großen Traum, streunt herum in der Welt, sammelt Erfahrungen.

Dabei lässt er sich sein Rückgrat nicht verbiegen, geht selbstbewusst seinen eigenen Weg, auch wenn dieser oft steinig und dornenreich ist. Er empfindet Sehnsucht nach der Heimat. Seine Gedanken schweifen zurück zu altbekannten Parks und Straßen, zur Blaskapelle und zum Mitternachtschor, die mit noch immer wohl vertrauten Hymnen locken.

Wie so viele seiner Altersgenossen trifft er auf die erste große Liebe. Die schöne Jugendzeit sie geht vorüber und plötzlich ist ein echter Kerl aus ihm geworden. Doch die Erinnerung, an das, was war, sie will nicht verblassen.

So fragt er sich, wie es wäre, wenn er wieder Teenager wäre: "Wohin würde ich fallen? In eine Zeit der flüchtigen Blicke, des Posierens und der Oberflächlichkeiten?".

Musikalisch ist dieser Teeny auch noch, musiziert auf wundersame Art und Weise zwischen fröhlichem Gitarrenpop und wehmütigem Country-Rock.

Das ganze klingt nicht mehr ganz so westcoastmäßig wie noch vor ein paar Jahren. Statt dem sonnigen San Diego kommt einem das neblige London oder das regnerische Dublin in den Sinn.

Der Teenager, der uns 41 Minuten lang an seinem Leben teilhaben lässt, ist eine Erfindung der irischen Popgruppe "The Thrills". Eine wunderschöne noch dazu.

 

 

 


"The Thrills: Teenager"
ist ein Gast-Beitrag von Stephan Stöckel.
© Stephan Stöckel, Oktober 2007
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