LAX
ALEX CONTRAX
Copy Keeps Music ALIVE
Tour 2004
15.10.
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Ebersberg,
AJZ |
16.10.
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Kronach,
AJZ |
22.10.
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Rheine,
Little John |
23.10.
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Bad
Kissingen, Turnhalle |
29.10.
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Marsberg,
JBZ |
30.10.
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Greifswald,
Clubs Unite |
05.11.
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Burscheid,
Megaphon |
10.11.
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Leverkusen,
Jazztage |
19.11.
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Braunschweig,
Drachenflug |
26.11.
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Duisburg,
Parkhaus |
27.11.
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Hann.
Münden, Kurbelkasten |
11.12.
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Berlin,
Acud |
12.12.
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Hamburg,
Logo |
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In der Ankündigung für eure aktuelle
Tour nennt ihr den "Musikmarkt", also Plattenfirmen und Medien,
als die Verantwortlichen für den Niedergang der Plattenindustrie.
Warum habt ihr keine Angst vor Einbußen durch Musikhörer,
die sich eure CDs brennen anstatt durch den Kauf dazu beizutragen, dass
ihr von eurer Arbeit leben könnt?
Wir
bekommen die Einbußen genauso heftig zu spüren wie jede andere
Band auch. Für uns sind sie sogar noch existenzieller als für
Bands, die wesentlich mehr Platten verkaufen. Die können immerhin
noch davon leben, wenn auch nicht mehr ganz so gut. Es geht nur darum,
dass man nichts an der Situation ändert, wenn man mit erhobenem
Zeigefinger auf Schulhöfen rumläuft. Wir versuchen lediglich,
das Internet und die CD-Brennerei als Multiplikator zu nutzen, anstatt
alles zu verteufeln. Wir stellen immer wieder einzelne Songs als Download
ins Netz, mit dem Effekt, dass Leute, die uns vorher nicht kannten,
auf Konzerte kommen und davon der ein oder andere ne CD kauft.
Ihr
bemängelt, dass inzwischen nicht nur der CD-Absatz rückläufig
ist, sondern in direkter Folge auch die Besucherzahl bei Konzerten.
Worin besteht da der Zusammenhang?
Es
kauft unserer Meinung nach kaum noch jemand CDs im Laden, weil einfach
viel zu viele seelenlose Tonträger, die nur auf schnellen kommerziellen
Erfolg ausgerichtet sind, produziert werden. Dafür geht halt keiner
in den Laden. Noch schlimmer sieht es aus, wenn diese Acts dann Live
auftreten. Von Konzerten kann man eben nicht sprechen, weil das Live
Repertoire meist nicht mehr als drei oder vier Songs umfasst und nur
auf Fernseh- Promoauftritte ausgerichtet ist. Wir haben vor zwei Jahren
auf dem Ringfest in Köln auf der RTL Bühne gespielt und waren
der einzige Live-Act unter ganz vielen Voll- und Halbplayback Gruppen.
Vor uns spielte eine der vielen Boygroups und die mussten ihr Playback
zweimal neu abfahren, weil immer irgendetwas nicht geklappt hat. Bei
so peinlichen Auftritten ist es kein Wunder, dass für die Kids
bei Veranstaltungen die Game-Zones wichtiger geworden sind als die Konzerte.
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